Inhalt

Aktuelle Nachrichten

23.09.2016

Neue Weltwärts-Freiwillige für Kayunga!

Bereits im August durften Ulrike Maier aus Witzenhausen Unterrieden und Tim Weber aus Schorbach

Weiterlesen …

23.09.2016

Feuerwehr in Witzenhausens Partnerstadt Kayunga erfolgreich gegründet

Anfang August konnte in der Witzenhäuser Partnerstadt Kayunga ein gebrauchtes Feuerwehrfahrzeug übergeben und damit auch eine Feuerwehrstation gegründet werden. Bereits eine Woche später, ist das Fahrzeug zu seinem ersten Einsatz ausgerückt. Damit konnte das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Witzenhausen und des Uganda-Teams zu einem vorläufigen Abschluss gebracht werden.

Weiterlesen …

Verhaltensregeln

 

Hier ein paar von uns angewendeten Verhaltensregeln zu dem Umgang mit Lebensmitteln, zu diversen Krankheitserregern und sonstigen. Da Uganda recht hoch liegt, gibt es im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern nur wenige Probleme mit Schlangen, Skorpionen und anderem lästigem Viehzeug. Natürlich kommen die aber auch vor und so sollte man bei seinen Taten entsprechende Vorsicht walten lassen.

 

Für den Umgang mit Lebensmitteln sollte man sich an folgende Regel halten:

 

"Koch' es, schäl' es oder vergiss' es!"

Das heißt im Einzelnen:

 

  • Nur abgekochtes Wasser verwenden (eventuell auch zum Zähneputzen) oder Mineralwasser und sonstige abgepackte Getränke (Glasflaschen, Dosen)
  • auf Eiswürfel eher verzichten (Man weiß nicht, mit welchen Wasser sie hergestellt wurden)
  • Vorsicht bei Rohkost (Man weiß nicht, mit welchen Wasser sie gewaschen wurden)
  • nur selbstgepresste Säfte oder abgepackte Säfte (Glasflaschen, Dosen)
  • nur abgepacktes Speiseeis
  • Fleisch nur völlig durchgegart oder -gebraten essen (also z.B. kein Steak "englisch" oder "medium")

 

Weitere Tipps zum Verhalten:

 

  • Wegen der Gefährdung durch Krankheitserreger, insbesondere Bilharziose, sollte man auf keinen Fall im Süßwasser (Seen, Flüsse) oder in langsam fließenden Gewässern baden oder barfuß im Sand spazieren gehen.
  • Kleidung und Handtücher nach dem Waschen und Trocknen immer bügeln! Die Mango-Fliege fliegt im wahrsten Sinne des Wortes gern auf feuchte Wäsche und legt dort ihre Eier ab. Sobald die Kleidung wieder angezogen wird und durch Schwitzen nass wird, können die Eier auf die Haut übertragen werden. In der Haut nisten sie sich ein, bis die Larven schlüpfen. Das ist nicht wirklich gefährlich aber lästig und eklig. Durch Bügeln werden die Eier abgetötet.
  • Wenn man in einer Gruppe reist, sollten alle Reisenden die Malariaprophylaxe am gleichen Tag einnehmen und sich gegenseitig an die Einnahme erinnern.
  • Falls sich am Urlaubsort Bekanntschaften mit sexuellen Kontakten ergeben sollten, ist es lebenswichtig sich durch das Benutzen von Kondomen zu schützen! Uganda hat leider eine sehr hohe AIDS-Rate. Damit verhindert man nicht nur die Übertragung von AIDS, sondern auch die Ansteckung mit einer Vielzahl weiterer gefährlicher Krankheiten.
  • In einigen Gegenden wird bei medizinischen Eingriffen häufig nicht steriles Mehrwegmaterial verwendet, da Einwegmaterial zu teuer ist. Daher sollten ein paar sterile Einmalnadeln und -spritzen, die man in der Apotheke kaufen kann, nicht fehlen.
  • Blutübertragungen sollten nach Möglichkeit vermieden werden, da Blutkonserven häufig nicht auf HIV und Hepatitis-Viren getestet sind. Daher ist es wichtig, dass man die Blutgruppe der Mitreisenden kennt, um ggf. von ihnen Blut zu erhalten.
  • Zur Anpassung an das ungewohnte Klima, sollte man seine körperlichen Aktivitäten in den ersten Tagen einschränken, und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten: Zwei bis vier Liter (z.B. Tee) sollten es pro Tag schon sein, selbst wenn man keinen Durst verspürt. Durch Sonneneinstrahlung und körperliche Arbeit verliert der Körper viel Flüssigkeit in Form von Schweiß. Wie auch beim Durchfall, gehen damit dem Körper wichtige Mineralstoffe verloren. Gegen den Mineralstoffverlust schützen Mineralsalztabletten oder Mineralsalzhaltige Getränke und Früchte.
  • Um den Magen auf das ungewohnte Essen einzustimmen empfiehlt es sich, eine Woche vor der Abreise regelmäßig Joghurt (mit lebenden Bakterien) zu essen. Die im Joghurt enthaltenen Bakterien regen den Magen an und helfen Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Zurück