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Aktuelle Nachrichten

03.08.2021

Projekt für Coronaunterstützung für Kayunga genehmigt

Erfolg! Engagement Global mit seiner Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat uns am 26. Juli eine Nachricht geschickt, dass unser Projektantrag im Rahmen des Corona-Solidarpakets angenommen worden ist. Jetzt muss noch der Weiterleitungsvertrag unterschrieben werden und dann können wir und die Stadt Witzenhausen loslegen.

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28.06.2021

Der Uganda-Team Infobrief Nr.2/2021: Die Coronasituation in Kayunga

Liebe Mitglieder und Freunde des Uganda-Teams,             im Januar haben wir den Infobrief Nr.1/2021 verschickt und optimistisch angekündigt, dass es am Anfang eines jeden Quartals einen geben soll. Wie so häufig kam dann aber etwas dazwischen … Das Thema für Nr. 2 stand schon lange fest: Die Corona-Situation in Uganda und speziell in Kayunga. Wahrscheinlich lag es genau daran: Obwohl wir nicht viel über die Auswirkungen der Coronapandemie in Uganda in deutschen Medien hören oder lesen können, stecken die dortigen Verwaltungen doch bis über beide Ohren in Arbeit, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und gleichzeitig die Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft so gering wie möglich zu halten. Angesichts der begrenzten Ressourcen eine wahrhaft große und schwierige Aufgabe. Wir haben deshalb trotz mehrfacher Bitte lange gebraucht, um relevante Informationen zum Stand in Kayunga zu bekommen. Mit dem nicht erfreulichen Ergebnis, dass wir jetzt, Mitte Juni 2021, berichten müssen, dass eine weitere Infektionswelle über Uganda rollt, die schneller ansteigt als die vorherige und die erneut einschneidende Maßnahmen erforderlich macht. Vor vier Wochen hätte unser Bericht viel hoffnungsvoller ausgesehen. Mehr dazu auf der folgenden Seite.

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Erste Austauschreise

Zum ersten Mal am ÄquatorDas Uganda-Team wollte seit Anfang an einen lebendigen Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen und keine Partnerschaft oder gar Patenschaft, die nur auf dem Papier existiert. 1993 entstand also die Idee eines Jugendaustauschprojektes, um eine wirkliche Partnerschaft miteinander auszuprobieren.

Das damalige Jugendbildungswerk der Stadt Witzenhausen veranstaltete diesen ersten Austausch mit 11 Jugendlichen für drei Wochen aus Witzenhausen und Umgebung. Nach intensiver Vorbereitung fuhren wir im August 93 dann nach Kayunga. Das Program für diesen Besuch war reichlich vollgepackt, ein Entspannungsurlaub sollte das auch nicht werden. Gemeinsam mit ugandischen Jugendlichen stand natürlich der Bau des Jugendzentrums im Vordergrund. Anfangs war es für uns sehr gewöhnungsbedürftig, so waren wir erst immer pünktlich zum gemeinsamen bauen auf dem Platz erschienen und mussten z.T. lange auf unsere Partner warten. Doch nach einiger Zeit nahmen ärgerten wir uns darüber nicht mehr so sehr und wurden nachlässiger, doch die Ugander/Innen fingen an pünktlicher zu werden. Dieses Beispiel zeigt, wieJugendzentrum sich die einander fremden Kulturen bald sehr schnell annäherten. Schwarz und Weiß, gemeinsam miteinander etwas zu bauen und auch gemeinsam Ausflüge und sogar auf Safari zu gehen brachte uns einander sehr nah.

Bis zum Teil spät in die Nacht werteten wir gesammelte Erfahrungen und Informationen aus, um diese dann später in Witzenhausen präsentieren zu können. Das Uganda-Team entstand. Auch begannen wir bereits mit den erste SafariVorbereitungen des Gegenbesuches der im darauffolgenden Jahr stattfand.

Im September 94 besuchten dann 8 junge Menschen aus Kayunga Witzenhausen, um sich nun dort ein Bild über die Kultur und das Leben der Deutschen zu machen. Viele Ausflüge wurden organisiert und durch Schnupperpraktika konnten sich die Ugander auch ein Bild vom Arbeitsalltag in Deutschland machen. Zusammen mit dem Uganda-Team entstand dann auch die Uganda Hütte in Witzenhausen.

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