Inhalt

Aktuelle Nachrichten

07.04.2019

Solarstraßenlampen für Kayunga - ASA-Kommunalprojekt gestartet

Müde und etwas erstaunt über die niedrigen Temperaturen, aber neugierig auf Deutschland, so sind Rajab Kasujja und Rodney Kibwika, die beiden Teilnehmer am ASA-Kommunal-Projekt, am 1. April in Witzenhausen angekommen. Isabella Junker und Wolfgang Geisenberger haben sie vom Flughafen in Frankfurt abgeholt. Ungefähr zur gleichen Zeit kamen Sophie Scheller und Yannik Woll, die beiden deutschen Teilnehmer, in Witzenhausen an und wurden von Dirk Junker, Kolja Braun und Peter Oesterlin begrüßt.

Weiterlesen …

27.11.2018

Solarstraßenlampen für Kayunga

Während eines 6-monatigen Projektpraktikums soll im Jahr 2019 die Durchführbarkeit eines Solarlampenprojekts in der Witzenhäuser Partnerstadt Kayunga (Uganda) geprüft werden. In einer vorangestellten dreimonatigen Praktikumsphase in Witzenhausen sollen sich je zwei Teilnehmer aus Uganda sowie Deutschland mit erneuerbaren Energien und Solartechnik vertraut machen. Die nachgelagerte dreimonatige Projektphase in Uganda dient der Durchführung der Studie zu solarbetriebenen Straßenlaternen.

Weiterlesen …

Gesundheit

Distriktskrankenhaus in KayungaIn Kayunga gibt es ein Krankenhaus und ein von der Stadtverwaltung betriebenes Gesundheitszentrum. Auch haben sich viele Ärzte in verschiedenen Bereichen in Kayunga niedergelassen. So ist die grundsätzliche Versorgung im Stadtzentrum schon recht gut, weiter vom Zentrum entfernt wird die Lage allerdings schlechter.

 

Die Gesundheitsbehörde ist sehr aktiv im Bereich der Gesundheitsvorsorge und natürlich bei der Aufklärung um Aids und Malaria.

 

Von großer Bedeutung ist das staatliche Kreiskrankenhaus in Kayunga (Kayunga Hospital). Pro Jahr wird das Krankenhaus von mehr als 110.000 Patienten aufgesucht. Davon werden ca. 70.000 ambulant behandelt. In Kayunga. Trotz des oft knappen Medikamentenangebots sind die Heilungserfolge gut. Distriktskrankenhaus in Kayunga

 

Die häufigsten Krankheiten sind Malaria und Infektionskrankheiten, also Krankheiten, gegen die man vorbeugen kann. Zu Hause erkranken die Menschen oft wieder, beispielsweise weil sie sich nicht gegen die Moskitos schützen können. Hier werden viele Informationskampagnen zur Aufklärung durchgeführt.

 

Ein anderes Problem ist der Krankentransport. Viele Leute wohnen über 100 km entfernt und haben keine Möglichkeit, selbst ins Krankenhaus zu kommen.

 

Es gibt oft nicht genügend Pflegepersonal. Im Kayunga-Hospital wird eine Krankenstation mit 30 Patienten, von nur 3 Krankenschwestern versorgt. Es gibt in Uganda auch keine staatlich organisierte Krankenversicherung. Daher Distriktskrankenhaus in Kayungamüssen die Angehörigen der Kranken bei der Pflege und Versorgung mithelfen. Sie halten sich oft vor dem Krankenhausgelände, in einfachen Hütten auf.

 

Es gibt noch jede Menge Naturheiler/Innen. Viele Naturheiler/Innen sind sehr erfahren und setzen Naturheilmittel, besonders Kräuter ein.

Probleme bereitet jedoch eine Gruppe von Medizinmännern und -frauen, die spirituelle Methoden z.B. gegen Aids verwenden.

 

Zurück