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Aktuelle Nachrichten

23.09.2016

Neue Weltwärts-Freiwillige für Kayunga!

Bereits im August durften Ulrike Maier aus Witzenhausen Unterrieden und Tim Weber aus Schorbach

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23.09.2016

Feuerwehr in Witzenhausens Partnerstadt Kayunga erfolgreich gegründet

Anfang August konnte in der Witzenhäuser Partnerstadt Kayunga ein gebrauchtes Feuerwehrfahrzeug übergeben und damit auch eine Feuerwehrstation gegründet werden. Bereits eine Woche später, ist das Fahrzeug zu seinem ersten Einsatz ausgerückt. Damit konnte das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Witzenhausen und des Uganda-Teams zu einem vorläufigen Abschluss gebracht werden.

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Eine Feuerwehr für Kayunga

28.01.2016 von Dirk Junker

Aufbau einer Feuerwehr in Kayunga

Überblick

Die Stadt Kayunga mit ca. 26.000 Einwohnern besitzt keine Feuerwehr. Die nächsten Feuerwehren sind in Jinja (ca. 1 Stunde Fahrtzeit) und Kampala (ca. 2 Stunden) stationiert. Die Anfahrt in einem Brandfall dauert so lange, dass bereits sehr großer Schaden entstanden ist oder die Feuerwehr erst gar nicht kommt. In Uganda ist die Polizei Träger des Brandschutzes. Zwar gibt es in Kayunga eine Polizeistation, jedoch ohne Brandschutzausbildung und ohne jegliche Ausrüstung. Auch kleinere technische Hilfeleistungen werden benötigt, z.B. wenn Menschen in Schächte (z.B. Brunnen) fallen.

 

Das Projekt

Seit 2010 gibt es intensive Überlegungen in Kayunga eine Feuerwehr aufzubauen. 2013 waren die Ideen so konkret, dass die Stadt Kayunga an die Partnerstadt Witzenhausen und das Uganda-Team mit der Idee herangetreten ist, in Kayunga eine Feuerwehr aufzubauen. Mit Unterstützung von Engagement Global und dem BMZ konnte 2015 die finanzielle Basis geschafft werden, ein gebrauchtes, geländegängiges Tanklöschfahrzeug mit einem Wassertank von 2.500 Liter zu kaufen, welches im Jahr 2016 nach Kayunga gebracht werden soll um dort die Basis für den Aufbau einer Feuerwehr in Kayunga zu bilden. Die Stadtverwaltung von Kayunga wird Eigentümer des Fahrzeugs und in Zusammenarbeit mit der Polizei die Feuerwehr betreiben. Zur Ausbildung der Polizisten an dem Fahrzeug, wird im Juli / August 2016 eine kleine Gruppe Feuerwehrleute nach Kayunga reisen um die Ausbildung vorzunehmen.

 

Beteiligte

Die Stadt Witzenhausen und das Uganda-Team führen das Projekt gemeinsam durch. Feuerwehrleute aus Witzenhausen und Umgebung, beteiligen sich an der Ausbildung der örtlichen Feuerwehrleute (Polizisten) in Kayunga. Sie bilden die fachliche Expertise. Dabei sind auch zwei Stadtbrandinspektoren.

In Kayunga ist die Stadtverwaltung (Kayunga Town Council - KTC) direkter Kooperationspartner, mit der das Projekt über viele Monate auf Augenhöhe geplant und vorbereitet wurde. Auch die Polizei von Uganda ist in die Planung eingebunden, welche letztendlich den Betrieb der Feuerwehr gewährleistet.

Ganz besonders möchten wir der Agentur "Engagement Global" danken, die es erst ermöglicht hat, das Projekt zu finanzieren. Engagement Global hat es möglich gemacht, dass 90 Prozent der Kosten durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) zur Verfügung gestellt werden.

 

Feuerwehrleute gesucht

Für die feuerwehrtechnische Ausbildung der Polizisten in Kayunga sind noch Plätze frei. Bis Ende Januar nehmen wir noch Bewerbungen an. Die Interessierten sollten Englisch verstehen und sprechen und in der Lage sein, einfache feuerwehrtechnische Kenntnisse in englischer Sprache zu vermitteln.

Aber auch für die Vorbereitung suchen wir Unterstützung. So müssen z.B. Lehrgangsmaterialien vorbereitet werden, das Fahrzeug instandgesetzt und bestückt werden etc. Handwerkliche Tätigkeiten sind genauso wichtig wie vorbereitende Maßnahmen am PC.

Wer Interesse hat das Projekt zu unterstützen und noch weitere Informationen wünscht, kann sich an Dirk.Junker@Uganda-Team.de wenden.

 

Materielle und finanzielle Spenden gesucht.

Für das Projekt müssen wir ca. 5.000 Euro Eigenmittel erbringen. Für finanzielle Unterstützung wären wir sehr dankbar.

Aber es werden auch technische Geräte für die Bestückung des Fahrzeugs benötigt. Die feuerwehrtechnische Bestückung ist den lokalen Bedingungen in Kayunga angepasst. Dazu gibt es eine Bestückungsliste, die unter Dirk.Junker@Uganda-Team.de angefragt werden kann. Diese Liste wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert, um einen Überblick zu geben was bereits vorhanden bzw. noch benötigt wird.. Auf Atemschutz, hydraulisches Rettungsgerät etc. haben wir bewusst verzichtet, da die Wartung und Voraussetzungen in Kayunga nicht möglich sind.

Sicherlich gibt es in einigen Feuerwehren Material, welches nicht mehr gebraucht oder wegen Ablaufdaten nicht mehr in Deutschland eingesetzt werden kann. In Kayunga kann es aber dennoch von Nutzen sein. Die Geräte müssen jedoch in funktionsfähigem Zustand sein. Wir wollen keinen Schrott nach Kayunga liefern. Sicherheitsrelevante Ausrüstung wird vorher geprüft.

 

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