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07.07.2019

Solarstraßenlampen für Kayunga – das ASA-Kommunalprojekt hat Halbzeit

Stolz haben die vier Teilnehmer am ASA-Kommunal-Projekt "Machbarkeitsstudie für Solarstraßenlampen für Kayunga" die Ergebnisse der ersten Phase des 6-monatigen Projekts am 27. Juni 2019 in Witzenhausen vor Freunden und Mitgliedern des Uganda-Teams präsentiert. Rajab Kasujja und Rodney Kibwika aus Uganda und Sophie Scheller und Yannik Woll aus Deutschland haben drei Monate lang gemeinsam in Witzenhausen daran gearbeitet, einige der grundlegenden Fragen für eine solarbetriebene Straßenbeleuchtung in Kayunga zu beantworten.

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07.04.2019

Solarstraßenlampen für Kayunga - ASA-Kommunalprojekt gestartet

Müde und etwas erstaunt über die niedrigen Temperaturen, aber neugierig auf Deutschland, so sind Rajab Kasujja und Rodney Kibwika, die beiden Teilnehmer am ASA-Kommunal-Projekt, am 1. April in Witzenhausen angekommen. Isabella Junker und Wolfgang Geisenberger haben sie vom Flughafen in Frankfurt abgeholt. Ungefähr zur gleichen Zeit kamen Sophie Scheller und Yannik Woll, die beiden deutschen Teilnehmer, in Witzenhausen an und wurden von Dirk Junker, Kolja Braun und Peter Oesterlin begrüßt.

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Der Nil

Kalagala FallsStrom im östlichen Teil Afrikas. Er fließt mit einer Länge von 5.584 km vom Victoria-See bei Jinja in Richtung Norden durch Uganda, Sudan und Ägypten zum Mittelmeer. Mit seinem entferntesten Quellfluss, dem Luvironza in Burundi (Uganda), hat der Nil eine Länge von 6.671 Kilometern. Das FlusstalMurchison Falls umfasst eine Fläche von etwa 3350000 km2. Die durchschnittliche Wassermenge von 3,1 Millionen Liter/ Sekunde.

Der Luvironza ist ein Zufluss im Oberlauf des Kagera in Tansania. Der Kagera fließt nordwärts entlang der Grenze zu Ruanda, ändert an der Grenze von Uganda seine Richtung und mündet in den Victoriasee, der auf einer Meereshöhe von 1134m liegt. Der Nil tritt an der Stelle der heute überfluteten Riponfälle aus dem Victoria-See und nimmt seinen Weg zuerst in nordwestlicher und dann in westlicher Richtung auf einer Länge von 483km zwischen hohen Felswänden, über Stromschnellen und kleinen Wasserfällen bis zur Einmündung in den Mobuto-Sese-Seko-See. In dem Abschnitt zwischen den beiden Seen wird er als Victoria-Nil bezeichnet.

NilwaranAls Albert-Nil verlässt er am nördlichen Ende den Mobuto-Sese-Seko-See, fließt durch Norduganda und wird ab der Grenze mit dem Sudan zum Bahr el Djebel. Beim Zusammenfließen mit dem Bahr el Ghazal wird der Fluss als Bahr el Abiad oder Weißer Nil bezeichnet. Im Bezirk Bahr el Ghazal fließen zahlreiche Nebenflüsse hinzu. In Khartum vereinigen sich der Weiße Nil und der Blaue Nil oder Bahr el Azraq. Die beiden Flüsse erhielten wegen der Farbe des Wassers ihren Namen. Der Blaue Nil, 1529km lang, bekommt seine Wassermassen in erster Linie aus dem Tanasee im Hochland von Abessinien und wird hier Abbai genannt.

Ab Khartum fließt der Nil Richtung Nordosten und vereinigt sich 322Kilometer von der Stadt entfernt mit dem Atbara. Die schwarzen Sedimente dieses Flusses lagern sich im Nildelta ab und machen es zu einem sehr fruchtbaren Gebiet. Ab dem Zusammenfluss mit dem Atbara durchfließt der Nil in einem großen, S-förmigen Doppelbogen die Nubische Wüste. Ab Khartum wird die Schiffahrt durch gefährliche Katarakte beeinträchtigt. Der erste befindet sich nördlich von Khartum und der sechste in der Nähe von Assuan. Der Nil fließt in einem Delta, das durch die Mündungsarme Rosette und Damiette gebildet wird, in das Mittelmeer.

Zusammen mit den Flüssen Euphrat, Tigris und Indus begünstigte der Unterlauf des Nil das Entstehen einer der frühesten Ansiedlungen der Welt. Seine jährlichen Überschwemmungen schufen die fruchtbaren Ebenen, auf die die Menschen im ehemaligen Ägypten angewiesen waren. Er entwickelte sich zur Lebensader für Verkehr und Handel und wurde außerdem Zentrum ihres spirituellen Lebens.

Bekannte westliche Erforscher des Nil waren der Brite John Hanning Speke, der 1858 den Victoria-See und 1862 die Riponfälle erreichte und Sir Samuel White, der 1864 den Mobuto-Sese-Seko-See entdeckte, der Deutsche Georg August Schweinfurth, der von 1868 bis 1871 die westlichen Zuflüsse des Weißen Nil erforschte und der Angloamerikaner Sir Henry Morton Stanley. 1875 segelte Stanley um den Victoria-See. 1889 fand er den Fluss Semliki und erreichte den Eduardsee sowie den Ruwenzori.

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